1. KfW senkt Förderzinsen: Chance für Käufer

    Die KfW hat zum 10. April 2026 bei mehreren Wohnförderprogrammen die Konditionen angepasst, darunter in einigen Fällen Zinssenkungen. Diese Änderungen betreffen Programme wie BEG Wohngebäude-Kredit (261), BEG Einzelmaßnahmen Ergänzungskredit (358/359), Altersgerecht Umbauen (159), KfW-Wohneigentumsprogramm (124) und Förderung genossenschaftlichen Wohnens (134). Besonders relevant ist das für alle, die in den nächsten Monaten eine Immobilie kaufen, bauen […]
  2. Elementarschaden-Pflicht: Was könnte kommen?

    In der Politik wird aktuell wieder intensiver darüber diskutiert, ob eine Elementarschadenversicherung gegen Starkregen und Hochwasser künftig für Hauseigentümer verpflichtend werden soll. Extremwetter führt zu immer höheren Schäden, und oft springt am Ende der Staat mit Soforthilfen ein. Der Bundesrat hat auf Initiative von Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen beschlossen, dass die Bundesregierung ein entsprechendes Gesetz erarbeiten […]
  3. Gute Noten für Krankenhaus-Zusatzversicherungen

    Wer als Kassenpatient einen längeren Klinikaufenthalt hinter sich hat, kennt den Unterschied: Statt lauter Mehrbettzimmer und Stationsarztbehandlung genießen Privatversicherte oft die Ruhe eines Ein- oder Zweibettzimmers, eine hochwertigere Verpflegung und vor allem die persönliche Betreuung durch den Chefarzt. In Deutschland gibt es rund 9 Millionen gesetzlich Versicherte mit einer Krankenhaus-Zusatzpolice, die genau diese Vorteile bietet […]
  4. KfW-Zuschuss: Barrierereduzierung startet wieder

    Ab dem 8. April 2026 können Eigentümer und Mieter erneut Zuschüsse für den Abbau von Barrieren in ihren Wohnungen beantragen. Der Bund stellt dafür im Jahr 2026 insgesamt 50 Millionen Euro zur Verfügung. Diese Förderung unter dem Programm 455-B der KfW zielt auf Maßnahmen wie bodengleiche Duschen, das Entfernen von Türschwellen oder den Einbau von […]
  5. Riester-Nachfolge: Bundestag beschließt neue Altersvorsorge

    Der Bundestag hat am 27. März 2026 das Altersvorsorgereformgesetz verabschiedet und damit das Ende der klassischen Riester-Rente eingeleitet. Ab 1. Januar 2027 ersetzt ein neues System die bisherige Förderung, die seit 2002 Millionen Deutscher nutzten. Die Riester-Rente, benannt nach dem damaligen Arbeitsminister Walter Riester, sollte die Lücke zwischen gesetzlicher Rente und tatsächlichem Bedarf schließen, litt […]
  6. Bauzinsen im Spannungsfeld von Geopolitik, EZB und Anleihenmarkt

    Wer 2026 ein Haus bauen oder eine Immobilie kaufen möchte, navigiert durch eine komplexere Zinssituation als in den Vorjahren. Geopolitische Konflikte wie der Iran-Krieg erzeugen weltweite Unsicherheit an den Finanzmärkten, die Ölpreise in die Höhe treibt und Inflationserwartungen anheizt. Diese Faktoren beeinflussen die Renditen von Staatsanleihen, die als zentraler Taktgeber für Baufinanzierungen dienen. Experten prognostizieren […]
  7. Finanzaufsicht sieht Risikoeinstufung offener Immobilienfonds kritisch

    Über Jahrzehnte galt offenen Immobilienfonds (OIFs) als solide Ergänzung zu diversifizierten Portfolios. Sie boten zwar keine hohen Renditen, überzeugten aber durch geringe Schwankungen und ein niedriges Verlustrisiko. Diese Fonds investieren in Gewerbe- und Wohnimmobilien, die täglich bewertet werden, was eine hohe Liquidität ermöglicht. Die Branche stand jedoch unter zunehmendem Druck, vor allem durch steigende Zinsen […]
  8. Von „Sonstiges“ zur eigenen Assetklasse: Rechenzentren

    Assetklasse rechenzentren: Von „Sonstiges“ zur eigenen Assetklasse: Rechenzentren Assetklasse rechenzentren – Rechenzentren haben sich vom Randphänomen im Gewerbeimmobilienmarkt zu einer eigenständigen Assetklasse entwickelt. Der Boom wird vor allem durch den Hochlauf der Künstlichen Intelligenz angetrieben, die immense Serverkapazitäten erfordert. Neue Anlagen sprießen allerorten aus dem Boden. Im Jahr 2025 erreichten Rechenzentren ein Transaktionsvolumen von 1,2 […]
  9. Wehrlos gegen Extremwetter

    Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov unter 2.005 Bundesbürgern, von denen 991 mindestens eine Immobilie besitzen, offenbart bedenkliche Lücken im Schutz der Gebäude gegen Extremwetterereignisse. Obwohl Starkregen und Überschwemmungen nach den gängigen Prognosen deutlich zunehmen werden, verfügt nur jedes dritte Haus über verschließbare Kellerfenster, die das Wasser draußen halten können – die meisten Immobilien sind mit offenen Fenstergittern nur unzureichend geschützt. […]