1. "Bis zu 200 Prozent mehr rausholen“? Vorsicht vor Rückabwicklern!

    In Social Media und auf finanzbezogenen Onlineforen werben sogenannte Rückabwickler von Lebens- und Rentenversicherungen mit vollmundigen Versprechen für ihre Dienste. „Bis zu 200 Prozent mehr aus ihrem Vertrag rausholen!“, heißt es da etwa. Dafür müssten die Kunden lediglich die Ansprüche aus „schlechten“ Verträgen auf ein Drittunternehmen übertragen. Auch nach Abzug der Gewinnmarge für den Rückabwickler […]
  2. Immobilienpreise ziehen wieder leicht an

    Der deutsche Immobilienmarkt wirkt Anfang 2026 weder wie ein klarer Krisenfall noch wie ein zurückkehrender Boom. Eine aktuelle Auswertung des Verbands deutscher Pfandbriefbanken zeigt: Die Immobilienpreise sind zu Jahresbeginn 2026 insgesamt moderat gestiegen, besonders bei Wohnimmobilien. Das passt zu mehreren weiteren Marktbeobachtungen, die eher auf Stabilisierung als auf einen Einbruch hindeuten. Auch andere Analysen sehen […]
  3. Mieten verteuern sich weiter, Kaufpreise stagnieren

    Wohnungsmieter in Deutschland müssen Jahr für Jahr tiefer in die Tasche greifen. Der Wohnindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) vermeldet für das erste Quartal 2026 erneut Steigerungsraten deutlich über der allgemeinen Inflation. Besonders hart trifft es Neumieter in Düsseldorf mit 5,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, in Köln 5,7 Prozent und in Hamburg […]
  4. Bauzinsen: seitwärts, aber schwankungsanfällig

    Im Jahr 2026 müssen Immobilienkäufer und Refinanzierer mit starken Schwankungen der Bauzinsen rechnen, auch wenn diese derzeit seitwärts laufen. Laut Finanztip sind die Zinsen im März und frühen April merklich gestiegen und seit Mitte April weitgehend unverändert geblieben. Derzeit liegen effektive Bauzinsen für 10-jährige Zinsbindungen bei etwa 3,8 bis 4,2 Prozent, abhängig von Bonität und […]
  5. Autobesitzer blieben 2025 weitgehend von Naturgefahren verschont

    Im vergangenen Jahr erfassten die deutschen Kfz-Versicherer an kaskoversicherten Fahrzeugen circa 190.000 Schäden durch Sturm, Hagel, Blitzschlag oder Überschwemmung. Insgesamt flossen dafür rund 650 Millionen Euro an die Besitzer. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Schadensaufwand damit fast halbiert, denn 2024 entstanden Naturgefahrenschäden im Volumen von 1,2 Milliarden Euro. Diese Zahlen unterstreichen die anhaltende […]
  6. Elementarschäden: Opt-out kommt näher

    Die Debatte um besseren Schutz vor Naturkatastrophen gewinnt an Fahrt. Das Bundesjustizministerium plant, in Kürze Eckpunkte für ein neues Modell der Elementarschadensversicherung vorzulegen. Der Verband der Versicherer (GDV) signalisiert dabei eine grundlegende Umgestaltung: Neue Wohngebäudeversicherungen sollen künftig standardmäßig mit Elementarschutz ausgestattet sein. Für Eigentümer bedeutet das eine deutliche Vereinfachung, aber auch wichtige Entscheidungen, die jetzt […]
  7. Weiterer offener Immobilienfonds setzt Anteilsrücknahme aus

    Die Assetklasse der offenen Immobilienfonds (OIF) gerät zunehmend unter Druck, da Anleger in großem Umfang ihr Kapital abziehen. Seit Januar 2025 sind netto mehr als 10 Milliarden Euro abgeflossen, was die Branche vor ernsthafte Herausforderungen stellt. Diese Entwicklungen spiegeln eine breite Marktschwäche wider, die durch steigende Zinsen und veränderte Investorenstimmungen verstärkt wird. Offene Immobilienfonds haben […]
  8. Zahl der Wohnungseinbrüche weiter angestiegen

    Rund 95.000 Fälle im Vorjahr – und nun haben die deutschen Versicherer 2025 etwa 100.000 Schäden aus Wohnungseinbrüchen reguliert, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mitteilt. Dieser unselige Trend hält an: Seit 2021 mit 70.000 Fällen steigt die Kurve Jahr für Jahr. Im längeren Vergleich bleiben die Zahlen jedoch moderat – zwischen 2011 und […]
  9. GKV-Reform: höhere Zuzahlungen, Zahnersatz

    Ende April 2026 hat das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung beschlossen. Während die Maßnahme darauf abzielt, die Beitragssätze zu stabilisieren, führt sie für viele Versicherte zu spürbaren Mehrbelastungen an anderer Stelle. Das Gesetz soll Kostendruck in einem System abfedern, das unter steigenden Ausgaben und demografischen Veränderungen leidet. Für Verbraucher […]
  10. Immobilienpreise 2025: leichte Trendwende

    Im Jahr 2025 sind die Preise für Eigentumswohnungen aus dem Bestand bundesweit im Schnitt leicht gestiegen. Nach den Rückgängen der Vorjahre deutet dies auf eine kleine Trendwende hin. Besonders in Mittel- und Großstädten zeigt sich diese Entwicklung, wo die Nachfrage oft das Angebot übersteigt. Insgesamt lagen die Preise 2025 etwa 1,5 bis 2 Prozent über […]