1. Naturgefahrenschäden 2026: Ruhige Halbzeit, Risiko bleibt

    Ein ruhiges erstes Halbjahr bei Naturgefahren klingt zunächst beruhigend. Doch die aktuellen Zahlen zeigen vor allem: Weniger Schäden in einzelnen Monaten sind kein dauerhaftes Entwarnungssignal. Sturm, Hagel, Starkregen und Überschwemmungen können innerhalb kurzer Zeit hohe Kosten verursachen – und das persönliche Risiko hängt nicht allein davon ab, wie die vergangene Saison ausgefallen ist. Nach Angaben […]
  2. Immobilienkredite ziehen wieder etwas an – was Käufer jetzt wissen sollten

    Auf dem Markt für Immobilienfinanzierungen gibt es vorsichtig positive Signale. Die großen deutschen Pfandbriefbanken haben im ersten Halbjahr 2026 wieder mehr Immobiliendarlehen zugesagt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das Neugeschäft erreichte von Januar bis Juni 80,4 Milliarden Euro – ein Plus von 8,5 Prozent. Die Entwicklung zeigt, dass sich Käufer und Banken wieder etwas […]
  3. Altersvorsorgedepot: Steuern erst im Ruhestand

    Wer fürs Alter vorsorgt, möchte nicht nur heute von einer Förderung profitieren, sondern auch verstehen, welche steuerlichen Regeln später gelten. Genau hier setzt das neue Altersvorsorgedepot an, das ab dem 1. Januar 2027 angeboten werden soll. Das Modell verbindet staatliche Förderung mit einer flexibleren Geldanlage: Während der Ansparzeit bleiben Kursgewinne, Dividenden und Zinsen im geförderten […]
  4. Kfz-Versicherung: Jetzt Wechselchancen zum Jahreswechsel prüfen

    Bei der Kfz-Versicherung lohnt sich zum Jahreswechsel in diesem Jahr ein besonders genauer Blick: Nach mehreren Jahren mit teils zweistelligen Beitragssprüngen zeichnet sich für die kommende Wechselsaison erstmals seit der Corona-Zeit ein Preisplateau ab. Aktuelle Auswertungen zeigen, dass die Preise für Versicherungswechsler im Durchschnitt nur noch rund 1,3 Prozent über dem Vorjahr liegen. In der […]
  5. Frühstartrente: 10 Euro monatlich fürs Kind

    Für Eltern mit Kindern im Grundschulalter eröffnet sich eine neue Perspektive für die private Altersvorsorge: Das Bundeskabinett hat am 12. August 2026 den Gesetzentwurf zur sogenannten Frühstartrente beschlossen. Geplant ist, dass der Staat für Kinder ab dem sechsten bis zum 18. Lebensjahr monatlich 10 Euro in ein Altersvorsorgedepot einzahlt. Zunächst soll der Geburtsjahrgang 2020 profitieren, […]
  6. Run auf die private Krankenversicherung

    Die Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung laufen seit Jahren aus dem Ruder, und die Bundesregierung reagiert darauf mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Das Paket enthält eine Reihe unpopulärer Maßnahmen: Kassenpatienten sollen stärker belastet werden, vor allem bei höheren Einkommen, während gleichzeitig Leistungen gekürzt oder eingeschränkt werden. Betroffen sind unter anderem homöopathische Leistungen, Zuschüsse zum Zahnersatz sowie höhere Zuzahlungen. […]
  7. Jung kauft Alt: Mehr KfW-Kredit für Familien

    Für viele Familien bleibt der Traum von den eigenen vier Wänden an zwei Hürden hängen: dem Kaufpreis und den oft hohen Kosten für die notwendige Sanierung eines Altbaus. Genau hier setzt das KfW-Programm „Jung kauft Alt“ an, das gezielt den Erwerb älterer Bestandsimmobilien fördern soll. Seit dem 3. August 2026 wurden die Förderbedingungen nochmals verbessert, […]
  8. Rentenreform: Kapitalrente & späterer Rentenstart

    Die deutsche Altersvorsorge steht vor einem grundlegenden Umbau. Die Alterssicherungskommission hat im Juni 2026 der Bundesregierung 33 Empfehlungen vorgelegt, die das System langfristig stabilisieren und generationengerecht gestalten sollen. Kern ist eine Stärkung der gesetzlichen Rente bei gleichzeitig größerer Bedeutung kapitalgedeckter Bausteine. Wer heute mitten im Erwerbsleben steht, muss damit rechnen, dass sich sowohl die Beiträge […]
  9. Europas Risikoscheu kostet doppelt

    Rund 15 Prozent ihres Nettoeinkommens legen die Europäer auf die hohe Kante. Damit ist die Sparquote etwa dreimal so hoch wie in den USA – ein Indiz dafür, dass Haushalte hierzulande grundsätzlich bereit sind, Geld zurückzulegen. Gleichzeitig zeigt sich ein deutlicher Unterschied bei der Art, wie dieses Geld angelegt wird. Während laut Boston Consulting Group […]
  10. BU: neue Soforthilfe bei schwerer Krankheit

    Berufsunfähigkeit gilt oft als abstrakter Begriff – juristisch klar definiert, praktisch aber mit vielen Grauzonen. In der Regel zahlen private Berufsunfähigkeitsversicherungen erst, wenn ärztlich bestätigt ist, dass die versicherte Person ihren zuletzt ausgeübten Beruf voraussichtlich mindestens sechs Monate zu weniger als 50 Prozent ausüben kann. Bis dieses Stadium erreicht und dokumentiert ist, vergehen häufig Wochen […]