1. Riester-Nachfolge: Bundestag beschließt neue Altersvorsorge

    Der Bundestag hat am 27. März 2026 das Altersvorsorgereformgesetz verabschiedet und damit das Ende der klassischen Riester-Rente eingeleitet. Ab 1. Januar 2027 ersetzt ein neues System die bisherige Förderung, die seit 2002 Millionen Deutscher nutzten. Die Riester-Rente, benannt nach dem damaligen Arbeitsminister Walter Riester, sollte die Lücke zwischen gesetzlicher Rente und tatsächlichem Bedarf schließen, litt […]
  2. Bauzinsen im Spannungsfeld von Geopolitik, EZB und Anleihenmarkt

    Wer 2026 ein Haus bauen oder eine Immobilie kaufen möchte, navigiert durch eine komplexere Zinssituation als in den Vorjahren. Geopolitische Konflikte wie der Iran-Krieg erzeugen weltweite Unsicherheit an den Finanzmärkten, die Ölpreise in die Höhe treibt und Inflationserwartungen anheizt. Diese Faktoren beeinflussen die Renditen von Staatsanleihen, die als zentraler Taktgeber für Baufinanzierungen dienen. Experten prognostizieren […]
  3. Finanzaufsicht sieht Risikoeinstufung offener Immobilienfonds kritisch

    Über Jahrzehnte galt offenen Immobilienfonds (OIFs) als solide Ergänzung zu diversifizierten Portfolios. Sie boten zwar keine hohen Renditen, überzeugten aber durch geringe Schwankungen und ein niedriges Verlustrisiko. Diese Fonds investieren in Gewerbe- und Wohnimmobilien, die täglich bewertet werden, was eine hohe Liquidität ermöglicht. Die Branche stand jedoch unter zunehmendem Druck, vor allem durch steigende Zinsen […]
  4. Von „Sonstiges“ zur eigenen Assetklasse: Rechenzentren

    Assetklasse rechenzentren: Von „Sonstiges“ zur eigenen Assetklasse: Rechenzentren Assetklasse rechenzentren – Rechenzentren haben sich vom Randphänomen im Gewerbeimmobilienmarkt zu einer eigenständigen Assetklasse entwickelt. Der Boom wird vor allem durch den Hochlauf der Künstlichen Intelligenz angetrieben, die immense Serverkapazitäten erfordert. Neue Anlagen sprießen allerorten aus dem Boden. Im Jahr 2025 erreichten Rechenzentren ein Transaktionsvolumen von 1,2 […]
  5. Wehrlos gegen Extremwetter

    Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov unter 2.005 Bundesbürgern, von denen 991 mindestens eine Immobilie besitzen, offenbart bedenkliche Lücken im Schutz der Gebäude gegen Extremwetterereignisse. Obwohl Starkregen und Überschwemmungen nach den gängigen Prognosen deutlich zunehmen werden, verfügt nur jedes dritte Haus über verschließbare Kellerfenster, die das Wasser draußen halten können – die meisten Immobilien sind mit offenen Fenstergittern nur unzureichend geschützt. […]
  6. Große Mehrheit der Arbeitnehmer wünscht sich betriebliche Pflegevorsorge

    3.245 Euro pro Monat müssen Pflegebedürftige derzeit durchschnittlich bei Unterbringung im Pflegeheim zuzahlen –Tendenz: weiter stark steigend. Ein Kostenrisiko, das für viele Bundesbürger nur mithilfe einer privaten Pflegezusatzversicherung beherrschbar wäre. Doch deren Verbreitung ist nach wie vor besorgniserregend überschaubar. Auch daran dürfte es liegen, dass die betriebliche Pflegeversicherung (bPV) bei Arbeitnehmern hoch im Kurs steht. Gemäß einer Civey-Umfrage im […]
  7. Drei Viertel der Deutschen finden Altersvorsorge (eher) kompliziert

    Wie eine Anfang des Jahres unter rund 2.000 volljährigen Bundesbürgern durchgeführte Umfrage erbrachte, hadert eine große Mehrheit der Deutschen mit dem Thema Altersvorsorge. Als mindestens teilweise kompliziert empfinden es 75 Prozent der Teilnehmer, teilte das Deutsche Institut für Altersvorsorge mit. Als bittere Konsequenz daraus verzichten viele –konkret: 37 Prozent der (teilweise) Überforderten – darauf, sich mit ihren eigenen […]
  8. Wohnimmobilien erneut verteuert

    Im vergangenen Jahr sind die Wohnimmobilienpreise in Deutschland doppelt so stark gestiegen wie im Vorjahr, nämlich durchschnittlich um 4,2 Prozent. Nach Berechnungen des Verbands Deutscher Pfandbriefbanken (vdp) haben sich insbesondere Mehrfamilienhäuser verteuert, für die 5,2 Prozent mehr bezahlt werden mussten als 2024. Bei selbst genutztem Wohneigentum betrug die Steigerungsrate 3,0 Prozent. Auch die Mieten legten wieder merklich zu und […]
  9. OIF-Anleger nach Rückgabestopp verunsichert

    Fallende Immobilienpreise, starke Mittelabflüsse, bescheidenes Neugeschäft: Die letzten Jahre waren für die deutschen offenen Immobilienfonds (OIFs) nicht einfach. Seit August 2023 zogen die Anleger unterm Strich 13,4 Milliarden Euro aus den Fonds ab, allein im vergangenen November knapp 600 Millionen. Über die erforderliche Liquidität zur kurzfristigen Rücknahme der Anteile verfügen offenbar nicht alle OIFs – Mitte Januar verkündete das […]